Über uns

Ich war 12 Jahre lang gefangen. Und es war nicht der Schmerz, der mich gefangen hielt – es war die Hoffnung. Die Hoffnung, dass der nächste Termin helfen würde. Der nächste Chiropraktiker. Der nächste Physiotherapeut. Ich habe alles ausprobiert. Chiropraktiker haben mir gesagt, meine Wirbelsäule sei verschoben. Nach jeder Behandlung war es 2-3 Tage besser – und dann schlimmer als zuvor. Der Schmerz kam stärker zurück. Physiotherapeuten haben mir Übungen gegeben. "Stärke deinen Core. Trainiere deine Rückenmuskeln." Ich bin ins Gym gegangen. Ich habe trainiert. Und jedes Mal, wenn ich intensiver wurde, wurde der Schmerz unerträglich. Massage-Therapeuten haben mir tief in die Muskeln gearbeitet. "Das muss sein, das ist therapeutischer Schmerz," haben sie gesagt. Die erste Woche war wunderbar. Dann kam der Schmerz doppelt so stark zurück. Ich bin zum Orthopäden gegangen. MRI, Röntgen – nichts war auffällig. "Es ist wahrscheinlich psychosomatisch," hat er gesagt. Das hat mir mehr wehgetan als der Schmerz selbst. Dann habe ich es selbst versucht. Yoga. Stretching. Wärmesalben. Massage-Guns. Ich war verzweifelt. Ich habe gegoogelt wie besessen. Jede Nacht saß ich da und dachte: Es muss einen Grund geben. Es muss eine Lösung geben, die nicht funktioniert. Nach Jahren der Suche – Monaten voller Ratlosigkeit – bin ich in einer Facebook-Gruppe für Rückenschmerzen gelandet. Und da las ich einen Kommentar von jemandem, der genau meine Symptome beschrieb. Genau mein Problem. Sie schrieb: "Niemand hat mir geholfen, bis ich verstanden habe, dass mein Rücken nicht das Problem ist. Mein Rücken ist das Symptom. Das echte Problem ist meine Atmung." Ich habe diesen Satz drei Mal gelesen. Atmung. Nicht Rücken. Atmung. Und in diesem Moment klickte etwas. Ich konnte nicht tief durchatmen. Ich wusste das. Aber ich hatte nie verbunden, dass das mit meinem Rückenschmerz zu tun hat. Meine Verspannungen im oberen Rücken hatten meine Brust wie eingeklemmt. Ich atmete flach, ängstlich. Und diese flache Atmung – sie zwang meine Nacken- und Rückenmuskeln, noch mehr zu arbeiten. Die Muskeln verspannten sich noch weiter. Die Verspannung machte meine Atmung noch flacher. Ein Teufelskreis. Das war der Moment, als ich verstand: Alle haben an der falschen Stelle behandelt. Sie haben versucht, die Verspannung zu lösen – aber sie haben nie den Kreislauf unterbrochen. Sie haben die flache Atmung ignoriert. Ein paar Tage später habe ich von einem Thorax Roller gehört. Ein einfaches Tool. Man legt sich darauf, und die Brust öffnet sich mechanisch. Man kann wieder tief durchatmen. 15 Minuten unter diesem Roller – und alles veränderte sich. Ich spürte, wie sich meine Brust öffnete. Ich konnte wieder atmen. Wirklich atmen. Tief. Voll. Und in diesem Moment – während ich tief durchatmete – spürte ich, wie der Schmerz einfach wegging. Nach Wochen der regelmäßigen Anwendung? Der Schmerz war weg. Nicht verbessert. Weg. Das war vor drei Jahren. Seitdem habe ich hunderten von Menschen geholfen, die genau das gleiche durchgemacht haben. Menschen, die 10, 15, 20 Jahre in diesem Teufelskreis gefangen waren. Menschen, die bei jedem Therapeuten waren. Menschen, die dachten, das sei einfach ihr Leben. Und jede einzelne hat die gleiche Reaktion gehabt wie ich: "Warum hat mir das niemand vorher gesagt?" Deshalb existiert equivida.